Kann eine E-Zigarette wirklich explodieren?

Explosionsgefahr der E-Zigarette – Ursachen & Fakten

Explodierende E-Zigaretten: In den Medien lässt sich immer wieder lesen, dass eine E-Zigarette explodiert ist. Genaue Hintergründe hingegen sind auf den ersten Blick unklar. Nicht nur in den USA und in Kanada kam es inzwischen zu explodierenden E-Zigaretten, sondern auch in Köln erlitt ein 20-jähriger schwere Brandverletzungen aufgrund dieser Tatsache. Sind E-Zigaretten also tatsächlich gefährlich?

Die Ursachen für explodierende E-Zigaretten

Im Falle des 20-jährigen Kölners sind die Ursachen leicht zu erkennen. Der Akkuträger des Kölners war ein günstiges Plagiat aus China. Immer wieder werden Dampfer verlockt auf günstige Plagiat zurückzugreifen, um die Kosten der Orginalprodukte zu sparen – ein Fehler wie sich zeigt.

Explodierende E-Zigaretten: Mit dem Akku Efest 18650 nicht möglich
Akku Efest 18650

Vielen anderen Fällen gemein ist die Tatsache, dass es sich bei den Explosionen um selbstgefertigte Mods handelt. Häufig wurden die E-Zigaretten komplett selbst gebaut um mehr Leistung zu erzielen. Einer der häufigsten Fehler war dabei, dass die 18650 Akkus fälschlicherweise mit einer Reihenschaltung gekoppelt wurden. Zusätzlich wurden auf weitere Sicherheitsmechanismen wie Ventil gegen Überdruck oder Sollbruchstellen verzichtet.

Die letzte „große Gefahrenquelle“ ist der Akkumulator wie auch bei vielen anderen elektronischen Geräten. Ein aktuelles Beispiel zeigt der Fall Samsung Galaxy Note 7. Der Lithium-Ionen-Akku wird überlastet und entwickelt in kurzer Zeit extreme Hitze. Ein Feuer ist die Folge.

4 Tipps zur Sicherheit – das Risiko von Explosionen minimieren

Eine britische Dampfer-Seite gab einige praktikable Tipps, die das persönliche Risiko auf ein Minimum beim Dampfen reduziert. Es muss zudem erwähnt werden, dass es 2015 in Amerika laut einer Statistik von der National Fire Protection Association lediglich 13 Explosionen gab.

Tipp 1: E-Zigaretten Equipment beim Online-Shop des Vertrauens erwerben

Tipp 2: E-Zigaretten von bekannten Marken bevorzugen. Ein sehr gutes Beispiel wäre der iStick Pico von Eleaf.

Tipp 3: Ein mitgelieferter Akku sollte nur mit dem richtigen Ladegerät aufgeladen werden. Dabei ist zu beachten, dass USB nicht gleich USB ist. Im Artikel „Welches Ladegerät eignet sich für die E-Zigarette“ stellen wir verschiedene Modelle vor.

Tipp 4: Bei auffälliger Temperaturentwicklung des Akkus den Akkumulator lieber einmal zu viel austauschen.

Mit diesen Tipps lassen sich die meisten Risiken von einer explodierenden E-Zigarette minimieren. Stellt man hierzu in Relation, dass es allein in der USA zu 7.500 Hausbrände durch die Zigarette kommt, so sehen wir die E-Zigarette selbst als deutlich sicherer an.

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