Wer sich eine E-Zigarette zulegt, der wird vielleicht vom Gebrauch und der versprochenen Wirkung enttäuscht sein. Vor allem dann, wenn der Dampf nicht richtig funktioniert oder der Geschmack zu wünschen übrig lässt. Manchmal kratzt es auch im Hals, weil der Dampf zu heiß oder zu kalt ist und oft passiert es dann, dass man wieder auf herkömmliche Zigaretten umsteigt und die E-Zigarette wieder weg packt. Das größte Übel entsteht aber dann, wenn die E-Zigarette zu heiß wird und es stellt sich die Frage: Was mache ich falsch, wenn eine E-Zigarette überhitzt oder zu heiß ist? Ist dies nämlich der Fall, so kann das Dampfen ziemlich unangenehm werden.
Häufigste Ursache – der Verdampfer
Ist die E-Zigarette zu heiß geworden, so sollte man die am häufigsten vorkommende Möglichkeit in Betracht ziehen – die Hardware. Es empfiehlt sich den Artikel „Wie funktioniert eine E-Zigarette?“ ausführlich durchzulesen. Ist zum Beispiel der Verdampfer verbraucht oder gar verstopft, so kann es leicht passieren, dass die E-Zigarette zu heiß wird. Doch wie kann es sein, dass die E-Zigarette, bzw. der Verdampfer verstopft? Hauptgrund ist das Liquid und auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber in sehr geringen Mengen lagern sich im Docht Rückstände des Liquids an. Eine langsame Verstopfung ist die Folge.

Doch nicht nur im Docht können sich Rückstände gebildet haben. Auch an der Watte und an der Wicklung des Atomizers könnte eine Verstopfung passiert sein. Der Liquidfluss wird dabei im Laufe der Nutzung immer wieder gehemmt. Die Folge ist, dass man kontinuierlich weniger Dampf erzeugt. Anfänglich mag einem das auch nicht auffallen, irgendwann jedoch stellt man fest, dass der Dampf auffällig weg geworden ist. Dann sollte man reagieren.
Die immer weniger werdende Menge Dampf kann vom Verdampfer irgendwann nicht mehr wirklich gekühlt werden. Allerdings wird im gleichen Zuge immer mehr Wärme an das Gehäuse abgegeben. Und genau diese Wärme wird dann in der Hand gespürt und die E-Zigarette wird heiß. Und ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt tritt auf: Man muss immer stärker an der E-Zigarette ziehen, um überhaupt Dampf aus dieser zu bekommen.
Wie kann man dem Problem vorbeugen?
Wichtig ist, dass man den Verdampferkopf (E-Zigaretten-Zubehör) regelmäßig austauscht. Empfohlen wird, dass man nach etwa 15-20 Milliliter Liquid oder aber nach 2-3 Wochen, den Verdampferkopf tauscht. Wird übrigens der Verdampfer trocken gedämpft, so kann etwas Ähnliches beobachtet werden. Die E-Zigarette schmeckt dann gar nicht mehr.
Wichtig – die E-Zigaretten Reinigung
Auch eine E-Zigarette will regelmäßig gereinigt und gewartet werden – ein passender Artikel ist hierzu „Die E-Zigarette richtig reinigen“. Ansonsten kommt es zu Rückständen und Verstopfungen. Auch der Geschmack kann dann negativ beeinflusst werden. Schmutzige E-Zigaretten überhitzen viel schneller als saubere.
Dampfen im Sommer – die Außentemperatur als Ursache

Im Sommer passiert es ebenfalls sehr schnell, dass die Temperaturen über 30 Grad ansteigen und es für das Liquid und vor allem für das Gerät einfach zu warm ist. Damit der Verdampfer gut gekühlt werden kann, muss die Temperaturdifferenz des Liquids und dem Dampf in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen. Ist diese aber zu gering, dann kann der Verdampfer nicht mehr gekühlt werden. Nun kann man die E-Zigarette kurz auf die Seite legen, bestenfalls in den Schatten und auskühlen lassen. Lag die Ursache an einer zu hohen Außentemperatur, so sollte das Problem damit gegessen sein.
Das Liquid läuft aus
Damit der Vorgang einer E-Zigarette reibungslos ablaufen kann, muss natürlich ausreichend Liquid zur Verfügung stehen. Ohne Liquid kein Verbrennungsvorgang, ohne diesem kein Dampf. Nun kann es natürlich sein, dass etwas an der E-Zigarette kaputt ist, auch dann, wenn diese gerade neu vom Hersteller geliefert wurde. Ein Problem wenn das Gerät zu heiß wird ist nämlich, wenn das Liquid ausläuft. Das muss natürlich nicht zwangsläufig an einem kaputten Gerät liegen.
Oft sifft das Liquid auch an den Seiten heraus, weil es schlicht zu voll ist. Dann muss man natürlich den Tank ein wenig leeren. Wird der Verdampfer nämlich regelrecht geflutet, so kommt es vor, dass das überschüssige Liquid durch das Mundstück ausläuft. Im schlimmsten Fall kann damit die komplette E-Zigarette zerstört werden oder kaputt gehen. Nämlich dann, wenn der Verdampfer oder der Akku zerstört wird.
Besser ist es an dieser Stelle also, den Tank nur halb voll zu machen und dafür öfter nachzufüllen. So vermeidet man mögliches auslaufen und somit das Überhitzen der E-Zigarette. Einen ausführlichen Artikel zum Thema „Die E-Zigarette läuft aus“ haben wir bereits auf unserem Blog veröffentlicht.
Zu wenig Leistung
Und auch an der Leistung kann es natürlich liegen. Irgendwann kann es passieren, dass beispielsweise der Verdampfer einfach gar nicht mehr will. Vor allem Verdampferköpfe sind so genannte Verschleißteile. Aus diesem Grund sind entweder neue Verdampferköpfe im Lieferumfang enthalten, oder aber du legst dir welche auf Vorrat an. Die so genannten Coils müssen nämlich öfter mal ausgetauscht werden. Manche Geräte brauchen dies sogar jede Woche, andere nur alle paar Monate. Wichtig ist nur, dass du nicht allzu lange damit wartest, denn ansonsten kann die E-Zigarette auch schnell mal überhitzen und aus technischen Gründen zu heiß werden.
Das eingestellte Set-Up
Nicht jeder E-Zigarette ist gleich wie eine andere, wenn es um die Dampfproduktion geht. So gibt es variable Wattanzahlen, unterschiedlich einstellbare Temperaturen oder andere Funktionen. Wichtig sind die richtige Zugtechnik und das eingestellte Set-Up.



